Samstag, 23. Mai 2009

Mittwoch, der 20.05.2009 Marjinka

[Katja] Heute Morgen ließen Falk und ich den letzten Tag Revue passieren. Wir mussten noch ein mal sehr lachen. Ist schon echt Wahnsinn, was wir momentan hier erleben. Nun, am Anfang der Ukraine hatten wir beide richtig Angst, in dieses Land zu fahren. Wir haben von Mafia-Organisationen und schlimmen Menschen gehört. Selbst in der Ukraine haben uns Ukrainer vor ihren eigenen Leuten gewarnt. Es gab nur ein paar Ausnahmen, denen wir uns jetzt anschließen möchten. Diese sagten, dass es in der ganzen Ukraine „normal'no“ Menschen gibt. Also einfach gesagt, gute, ehrliche und nette Menschen. Man muss, wenn man in ein Gespräch kommt, schnell feststellen, ob es ok ist mit denen zu sprechen. Interessieren sie sich für uns oder nur für unser Geld. Wenn wir eine Situation gefährlich finden und uns die Leute komisch vorkommen, sagen wir einfach nur „Schnellstart“. Da lassen wir alles stehen und liegen und flitzen los; bedanken uns noch schnell und sind weg. 
Wenn wir eingeladen wurden, kam es immer von Herzen und unser Geld wurde immer energisch abgewiesen. Es ist noch zu früh, ein Fazit zu ziehen, aber bis hierher ist alles ziemlich gut gelaufen. Klar gab es ein paar blöde Situationen, diese sind aber nicht schlimmer, als wir sie auch in Deutschland hätten erleben können.
Wir haben eine nette Ferienwohnung 25 km vor Donetsk gefunden und verbringen hier eine Nacht, denn wir möchten noch etwas näher an die Grenze fahren. Deswegen werden wir morgen die angeblich sehr gefährliche Stadt in einem Ruck durchqueren und hinter uns lassen. Dann werden wir im äußersten Osten der Ukraine sein und uns eine Möglichkeit suchen, die nächsten Tage bis zum 01. Juni zu überbrücken.

Hotel

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