Dienstag, 5. Mai 2009

Samstag, der 02.05.2009 60 km vor Kiew in Sytnjaky


Wir haben gestern festgestellt, dass wir im polnischen Konsulat schlafen. Nachdem wir dies wussten, fühlten wir uns gleich noch ein mal sicherer.
Gestern Abend haben wir unsere Radtaschen ein wenig anders gepackt. Wir haben uns ein System überlegt, wie wir schneller an die Dinge des täglichen Lebens heran kommen. Dank Rüdiger Nehberg, ein täglicher Begleiter, haben wir eine gute Lösung gefunden. Außerdem ist es wichtig, mehr Platz für Essen zu schaffen. Wir werden jetzt langsam in Regionen fahren, in denen wir weniger Möglichkeiten zum Einkaufen haben. Dies bedeutet für uns, dass wir mehr Nahrung mitnehmen müssen. Die Hängertasche ist jetzt so voll wie noch nie. Dafür haben wir jetzt 40 Liter Platz für Lebensmittel. Wir denken, dass wir damit im Extremfall 2-3 Wochen ohne Einkaufsmöglichkeit auskommen.
Der Tag heute war nicht besonders aufregend, wir fuhren 85 km auf der Autobahn. Ihr habt richtig gelesen, auf der Autobahn, zumindest eine autobahnähnliche Straße (es gibt hier nämlich keine Leitplanken). Wir haben noch niemanden getroffen, der etwas dagegen hatte. Die Autobahn hat den Vorteil, dass wir den Standstreifen für uns alleine haben, dieser wiederum hat einen besseren Zustand als der Rest der Straße. Somit kamen wir schnell und relativ sicher an unser Etappenziel. Morgen geht es nach Kiew, mal schauen was uns da erwartet.
Tja, jetzt sind wir schon fast in Kiew, wir haben in den letzten Tagen ganz schön Strecke gemacht. Etwa 2/5 der Ukraine haben wir bereits durchfahren und das in 9 Tagen. Wenn wir so rechnen, sind wir bei diesem Tempo am 20. an der russischen Grenze. Wir haben uns also ein schönes Zeitpolster herausgefahren. Hätten wir das vorher gewusst, hätten wir uns in Polen mehr Zeit lassen können. Aber lieber sind wir etwas weiter, als dass wir dann in Panik verfallen und irgendwelche Visadaten nicht einhalten können. Wenn wir eine günstige und sichere Herberge in Kiew finden, werden wir sicherlich 2-3 Tage da bleiben und uns die Hauptstadt ein wenig näher anschauen.

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