Mittwoch, 14. Oktober 2009

Mittwoch, der 14.10.2009, 162 Kilometer vor Peking

Gestern Abend, als bei mir im Verdauungssystem wieder einigermaßen Ruhe eingekehrt ist, sind wir noch einmal ins Internetcafé gegangen. Hier habe ich mit Hilfe eines Übersetzungsprogramms eine richtig gute Unterhaltung hin bekommen. Mist, ich habe schon wieder seinen Namen vergessen. Diese chinesischen Namen sind aber auch schwer zu verstehen. Auf jeden Fall hat er uns dann zum Essen eingeladen und ein paar Spezialitäten der Region auftischen lassen. Ich wollte zwar bezahlen, aber der junge Mann hätte mich fast erschlagen, als ich meine Geldbörse herausholte. Mal schauen, was heute mein Verdauungssystem zu diesen Spezialitäten von gestern sagt. Die Nacht war so lala beschissen. Das Hotelpersonal ist heute Morgen sehr gut gelaunt. Wir waren wahrscheinlich die einzigen, die den Preis nicht nachverhandelt haben, als das Wasser einen halben Tag nicht da war. Sie haben dann von sich aus 30 Yuan Rabatt gegeben. Die ersten 76 km gehen immer schön bergab und wir kommen gut voran. Ich habe zwar ein wenig mit Magenkrämpfen zu tun, aber so kurz vor Peking riechen wir den Stall schon und wollen endlich ankommen. Wir essen eine Kleinigkeit und fahren weiter. Die G110 ist hier wieder in einem sehr bescheidenen Zustand und die Lkw donnern mit voller Fahrt hupend an uns vorbei. Zu allem Übel verschlimmern sich meine Verdauungsprobleme und wir fahren wieder in die Berge rein. Nach 96 km entscheiden wir uns, einen Campingplatz zu suchen. Wer hätte das 162 km vor Peking gedacht. Es ist schnell einer gefunden, der sogar einigermaßen sichtgeschützt liegt. Ich bin platt und hoffe, dass es mir morgen wieder besser geht.

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