Sonntag, 13. April 2008

Donautour Tag 18

Mittwoch, 23. Juli 2008 Leoben/Hinterberg nach St. Lorenzen

Nass! Ich meine wirklich nass! Dieser Tag fing mit Regen an und endete mit sintflutartigen Regenfaellen nach dem Schoberpass. Wir hatten den ganzen Tag starke, peitschende Windboen von vorne und Regen von allen Seiten. Dazu ging es die ersten 40 km nur bergauf. Wir fuhren einige km auf der Bundesstraße und einige km auf dem Radweg. Das Problem bei Regen ist, dass wir durch den Spruehnebel der anderen Fahrzeuge selber wenig sehen und wir uns nicht sicher waren, ob uns doch nicht mal einer uebersieht. Der Radweg war aber fuer unsere Tageskilometer zu schwierig zu befahren. Wir hatten nur die Auswahl zwischen Pest und Cholera, d.h. zwischen Naesse von allen Seiten und Anstiegen bis zum Umfallen. Wir versuchten den Mittelweg zu finden, denn die beiden Wege kreuzten sich haeufig.



Nach dem Schoberpaß, bis zu dem es nur bergauf ging, war alles eigentlich noch in Ordnung - die Klamotten hielten noch einigermaßen dicht. Doch nach dem Pass wurde es heftig. Die Wolken hingen fest im Tal, in das wir gerade hineinfuhren und regneten sich schoen ab.

Nach dem Schoberpaß


Das war so schlimm, dass alles was wir an hatten, nach 100 hm und 5 km Abfahrt durchnaesst war. Und wir hatten fast alles an was wir dabeihaben, da es mitten im Sommer hier tatsaechlich unter 8°C hat. Dann hatten wir unsere erste wirklich ernsthafte Diskussion. Falk war der Meinung, dass man weiter fahren muesste, weil man, solange man faehrt, noch warm ist. Katja war aber der Meinung, dass Sie sich ausruhen und aufwaermen muss. Wir hielten 10 km spaeter tropfnass an einer Pizzaria an und fragten nach einer Heizung. Nur leider hatte sie nicht eingeheizt. Das Essen war gut und guenstig und sie haben nicht bemerkt, dass wir denen die ganze Bude nass gemacht haben. Der Kellner berichtete mir, dass er gerade auf unserer Seite war und wir quatschten etwas. Nachdem ich wusste, dass wir heute auf dem Rad nicht mehr in den Trott kommen, war unser naechster Weg in eine Pension. Ein Zeltplatz kam nicht in Frage, denn den naechste war zu weit entfernt. Unser Tag war also nach 6 Stunden und 60 km zu Ende. Leider schon wieder 56 EUR fuer das Schlafen zu bezahlen, ist nicht besonders schoen. Na ja, der nette Wirt hat uns gleich den Heizkeller gezeigt und wir konnten unsere Klamotten aufhaengen. 30 Minunten spaeter kam ein Ehepaar in die Pension, denen es auf dem Rad aehnlich wie uns ergangen ist, mit den beiden verbrachten wir dann unseren Abend.


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Gepostet von Falk Döring unter 15:47

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