Freitag, 3. Juli 2009

Sonntag, der 28.06.2009, 15 Kilometer vor Qotyrtas

[Falk] Was für ein Scheiß-Tag! Sorry für diesen Ausdruck. Heute Morgen sind wir schon spät aus dem „Bett“ gekommen. Dann wollten wir endlich los und liefen mit unserem Fahrrad Richtung Straße. Es knallte, wir schauten uns an, das Hängerrad hat es erwischt und ist sofort platt. Zu allem Übel hat eine Keramikscherbe einen drei Zentimeter langen Schlitz in den Mantel geschnitten. Ich klebte nun von innen und von außen einen Flicken gegen die Mantelwand und verstärkte von innen das Ganze mit Gaffa und einer zerschnittenen Telefonkarte. Wir hoffen, dass es eine Weile hält.
Dann hat es uns bei Kilometer 65, im Abstand von vielleicht fünf Minuten, zweimal bei voller Fahrt hingelegt. Das erste Mal ging uns das Hinterrad auf Rollsplit weg. Ich habe den einfach nicht sehen können. Krach und wir lagen auf der linken Seite. Nach einem kurzen Check, ob alles passt, stellten wir fest, das es Katjas Handhalter komplett aus den Angeln gerissen hat. Dazu kommt noch, dass Katjas Helm, den sie nicht auf dem Kopf hatte, völlig zerstört ist. Dieser hing beim Sturz am Handhalter. Der zweite Sturz war dann einfach nur noch Blödheit. Völlig aufgelöst vom ersten und dem Ehrgeiz, es so schnell wie möglich zu vergessen, ging uns diesmal das Vorderrad weg. Da mehr schon fast nicht mehr kaputt gehen konnte, schmerzte es nur noch wenig mehr. Es geht uns einigermaßen gut. Wir haben beide ein wenig Tapete lassen müssen. Nur dem Fahrrad hat es ganz schön zugesetzt. Ich weiß momentan noch gar nicht, wie ich das reparieren soll. Wir hoffen jetzt, dass der Sitz diesen Belastungen standhalten kann. Er hat jetzt zwei große Löcher. Unterwegs haben wir heute einen Kanadier kennengelernt. Jeff kommt aus Toronto und will auch nach China.

Von Cross-Eurasia

Er hat für Kasachstan aber nur ein Visum für einen Monat bekommen. Und das ist ziemlich stressig. Mal schauen wie lange wir mit ihm mithalten können. Bei diesen Straßen hier ist das sehr schwer.

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