Donnerstag, 6. August 2009

Donnerstag, der 06.08.2009, zehn Kilometer hinter Qaraturyq

[Falk] Heute starten wir endlich mal wieder alleine in den Tag. Die Zeit in Almaty war sehr schön und anstrengend zugleich. Wir müssen uns jetzt erstmal ein wenig auf dem Fahrrad von den Strapazen der Stadt erholen. Die ersten 15 km rollen wir schön den Berg durch die Stadt runter. Wir machen die erste Pause und trinken eine Fanta. Schön „faul“ wie wir sind, haben wir fast noch nicht in die Pedale treten müssen. Wir fahren an einer sehr befahrenen sechsspurigen Autobahn. Es ist zwar nicht sehr angenehm, aber zumindest sind die Straßen gut. Heute ist es nicht so warm wie an den letzten Fahrtagen vor Almaty und so entscheiden wir uns, einfach mal wieder über Mittag zu fahren. Es ist zwar immer noch nicht viel frischer, aber es geht schon. In einem kleinen Café nach 66 km machen wir eine Stunde Pause. Wir fühlen uns nach fünf Tagen Pause sehr gut und fahren weiter und weiter. Nach 90 km werden wir an einem Laden gefragt, ob wir einen Platz zum Schlafen suchen. Wir verneinen und fahren weiter; nach 25 km stoppen wir und hauen uns in ein kleines Wäldchen auf ein Stück freie Fläche. Es kommt noch ein Hirte, der uns entdeckt hat, vorbei und fragt uns etwas ungläubig, was wir denn hier machen. Ich erzähle ihm kurz unsere Geschichte, dann verschwindet er wieder. Wir müssen uns nun schnell ins Zelt verabschieden. Es sind wieder viele Mücken unterwegs.
Felgenstatus: Vorne ist ein Riss ein Millimeter größer geworden. Hinten ist alles unverändert. Ich habe die Risse markiert, um die nächsten Tage berechnen zu können wie weit wir noch kommen.

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